• Dieter Maiwert

Genuss mit gutem Gewissen

Wenn Rezepturen #Olivenöl oder #Butter vorsehen, So hat es wenig Sinn, auf gesund geglaubte Distelöle, Rapsöle oder Ähnliches zurück zu greifen oder anstatt Butter, Margarine zu verwenden. Der Genuss bleibt auf der Strecke. Trotz größter Bemühungen der Streichfettindustrie wurde bisher noch nichts geschmacklich oder ernährungsphysiologisch vergleichbar Wertvolleres erfunden als Butter - trotz der „bösen" gesättigten Fettsäuren. Ähnlich verhält es sich mit den jahrzehntelangen Streitereien der Ernährungsexperten, die Olivenöle deshalb als bedenklich einstuften, weil mehrfach ungesättigte Fettsäuren denen der einfach ungesättigten Fettsäuren vorzuziehen seien. Jedenfalls ist Olivenöl aus der als äußerst gesund proklamierten Mittelmeerküche nicht mehr wegzudenken und genießt eine Renaissance in der ernährungsbewussten Küche. Zur Wiedererlangung der Reputation des Olivenöls trug maßgeblich bei, dass beispielweise Inhaltsstoffe gefunden wurden, die blutdrucksenkend wirken (Oleuropein). Das mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren gesegnete Rapsöl hingegen verliert seinen Rang, und befriedigt nun mehr die Ansprüche moderner Bio-Dieselmotoren als die der Gourmets.


Genießen ist (also doch noch) mit gutem Gewissen möglich.

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